Heimarbeit am Computer ist in den letzten Jahren immer beliebter und gefragter geworden, vor allem bei viel beschäftigten Müttern und bei gesundheitlich eingeschränkten Menschen.
Der Vorteil der Heimarbeit besteht darin, dass man, wie der Name schon sagt, von zu Hause aus arbeiten kann und sich so bequem in seiner gewohnten Umgebung die Arbeitszeiten selbst einteilen kann. Somit ist eine große Flexibilität geboten. Heimarbeit kann zudem ohne Ausbildung oder Studium ausgeführt werden.
Zunächst gibt es die Teleheimarbeit am Computer. Hierbei verrichtet der Arbeitnehmer Kommunikationsarbeit im Dienste eines Arbeitgebers per Internet, so beantwortet er zum Beispiel Fragen zu einer bestimmten Website oder einer Firma oder verrichtet Kundenservice.
Zudem gibt es auch viele Arbeitnehmer, die sich mit Heimarbeit am Computer selbstständig gemacht haben. Im Gegensatz zu Beschäftigten, die für einen Arbeitgeber arbeiten und Aufträge ausführen (wie zum Beispiel Tabellen ausfüllen, Texte abtippen, Korrekturlesen usw.), haben Selbständige keine Mindestanzahl an Aufträgen die in einem bestimmten Zeitrahmen fertig gestellt werden müssen, aber somit auch kein festes Gehalt. Sie sind eben Unternehmer, die ihre Aufträge einholen und für sich selbst laufend Werbung machen müssen.
Sie bearbeiten Aufträge, die direkt von einem Kunden in Auftrag gegeben wurden, meist bieten sie ihre Dienstleistungen selbst über Anzeigen oder über Verkaufsorganisationen an. Auch hierbei handelt es sich oft um Arbeit mit Texten oder Tabellen - oder auch Arbeit online, wie die Organisation eines Webforums oder das Design und den Inhalt einer Website.
Heimarbeit unter einem Arbeitgeber ist nicht fester Bestandteil des Betriebs. Die Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen wird aber genauso kontrolliert wie bei einem Festangestellten.
Auch Heimarbeit am Computer ist wie jede andere Tätigkeit, bei der es zu einem Erwerb kommt, versicherungs- und steuerpflichtig.